wC1: Ohne Abwehr ist alles nichts…

3. Februar 2026

VfL Waiblingen Handball - HSG Ettlingen: 37:28 (22:14)

Nach zwei Niederlagen im neuen Jahr stand als dritter Gegner nun der VfL Waiblingen auf dem Programm. Das Hinspiel hatte man – im Nachhinein etwas überraschend – klar gewonnen, nun stand in der runden Halle des Damen-Zweitligisten das Rückspiel an.

Am Anfang war nicht klar, wohin sich dieses Spiel entwickeln würde: Spielstand nach 10 Minuten 5:5.
Danach zeigte sich allerding, wo das Problem der HSG am heutigen Tag liegen würde: die Gäste mussten in schneller Folge Gegentore hinnehmen, von der – in der Hinrunde noch recht starken – Abwehr war wenig zu sehen. Kurz blieb der Abstand dann wieder konstant bis der VfL Waiblingen den nächsten Spurt einlegte. So standen zur Halbzeit bei 14 eigenen Treffern 22 Gegentore auf der Anzeigetafel. So viele Tore hatte Waiblingen im Hinspiel in Summe erzielt.

In der zweiten Hälfte zeiget sich die HSG dann deutlich stabiler: Obwohl die Waiblinger weiterhin mit ihrer ersten Garde auf dem Spielfeld standen war konnten die Gastgeber den Abstand nicht erhöhen. Die Spielerinnen der HSG kamen zwischenzeitlich sogar wieder auf 6 Tore heran. Allerdings war das eher den Erfolgen im Angriff als der Abwehrarbeit geschuldet. Und leider konnte die HSG diese Schlagzahl auch nicht beibehalten, so dass das Ergebnis mit 37:28 dann doch etwas zu hoch ausgefallen ist.

In Summe fehlte einfach die Abwehrleistung und der Angriff war nicht effektiv genug um das zu kompensieren. Es fehlte die Konstanz sowohl vorne als auch hinten.
Es gilt in der Abwehr wieder die Leistungen der Vorrunden zu erreichen und im Angriff noch ein bisschen mehr Schwung mitzubringen – dann klappt es auch wieder, wie im Hinspiel!

Zuletzt gibt es aber noch Positives zu berichten: Bei ihrer Regionalliga-Premiere schaffte es unsere D-Jugend-Spielerin direkt und unbekümmert 3 Tore zu werfen! Diese Leichtigkeit bitte beibehalten und auf den Rest der Mannschaft übertragen!

Für die HSG:
Ida Cordura, Hannah Habel, Franziska Retzer, Emily Heinemeier, Sophie Schmökel, Nelly Wüst, Marie Dangel, Lena Endreß, Sophia Künzel und Juliane Mohr

Bericht: Ulrich Mohr