SG Heidelsheim/Helmsheim/Gondelsheim - HSG Ettlingen : 17:40 (7:21)
Endlich ging‘s auch für die weibliche A-Jugend los: Durch den Rückzug der zweiten Mannschaft der JHA Baden starteten die Spielerinnen der HSG erst jetzt in die Saison. Für den Gegnerinnen der SG Heidelsheim/Helmsheim/Gondelsheim war es dagegen schon die dritte Partie in der laufenden Runde, bisher allerdings noch ohne Erfolge vorweisen zu können.
Das das heute nicht anders laufen würde war schnell klar, denn die Mädels der HSG hatten offensichtlich viel Bock auf Handball mitgebracht. Über die Spielstände 1:7 (9.Minute) und 5:15 (20.Minute) ging es zum Halbzeitstand von 7:21. Die Gastgeber konnten dem Angriff der HSG kaum etwas entgegensetzen und waren im Abschluss zu harmlos, auch wenn in der Abwehr der Gäste immer mal wieder Abstimmung und Zuordnung fehlte.
Zweite Hälfte, gleiches Bild: Die Mannschaft aus Ettlingen zog weiter davon, die Lust auf Treffer war immer noch da. Insbesondere Matilda absolvierte ein extra Sprinttraining, wurde von den Mitspielern auch immer gut bedient und konnte so einiges an Treffern im Gegenstoß verbuchen. Aber auch im geordneten Angriff gelang es insbesondere den Rückraumspielern der HSG immer wieder, durch die Abwehr zu fliegen und einzunetzen. Das war zwar nicht ganz die Ansage der Trainer, die hätten gerne ein bisschen mehr spielerische Mitte gesehen, aber es fiel den Mädels halt echt schwer die Scheunentore in der Abwehr der Gastgeber zu ignorieren.
Gegen Ender der Partie war das Spiel auf Seiten der Ettlinger Mannschaft etwas unstrukturiert. Auch in der Abwehr tat sich die ein oder andere Lücke auf. Das tat dem Erfolg aber keinen Abbruch: am Ende stand ein 17:40 auf der Anzeigetafel.
Eine rundum gelungen Premiere für die weibliche A-Jugend. Ein bisschen hat die HSG zwar die Gelegenheit liegen lassen, sich weiterzuentwickeln – man hätte in diesem Spiel durchaus mehr spielerische Experimente wagen können, um etwas für kommende Spiele zu lernen. Dafür haben die Mädels jedoch jede Menge Erfolgserlebnisse, gute Laune und hoffentlich auch viel Motivation für die kommenden Spiele mitgenommen. Was ja evtl. sogar der wichtigere Mitnahmeeffekt ist …
