HSG Ettlingen 2 – SG Hambrücken/Weiher 29:29 (14:13)
Ein Punkt, der sich am Ende fast wie ein Sieg anfühlte: Die HSG Ettlingen 2 ist mit einem 29:29 gegen Ha/Wei in die neue Saison gestartet. In einer Partie mit ständig wechselndem Momentum bewies die HSG vor allem in der Schlussphase Moral und belohnte sich kurz vor der Schlusssirene noch mit dem Ausgleich.
Dabei begann die Partie ganz nach dem Geschmack der Gastgeber. Ettlingen fand schnell ins Spiel und erspielte sich beim 6:3 erstmals einen kleinen Vorsprung. Ha/Wei blieb jedoch hartnäckig, glich aus und ging wenig später selbst mit 10:9 in Führung. Die HSG ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, holte sich die Führung zurück und nahm ein knappes 14:13 mit in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich: Ettlingen legte vor, Ha/Wei kam zurück. Beim 20:17 schien sich die HSG erstmals etwas Luft verschaffen zu können, doch die Gäste glichen erneut aus. Im Angriff übernahm vor allem Frane Bogdanovic mit acht Treffern Verantwortung, gefolgt von Hannes Röpcke mit sieben Toren. Vom Siebenmeterpunkt präsentierte sich Nick Sobau mit sechs Treffern bei sechs Versuchen nervenstark.
Die Entscheidung musste somit in den letzten Minuten fallen – und die hatten es in sich. Ha/Wei setzte sich zunächst auf 26:28 und wenig später auf 27:29 ab. Doch Ettlingen blieb dran: Bogdanovic verkürzte auf 28:29 und kurz vor der Schlusssirene traf Hannes Röpcke zum umjubelten 29:29-Ausgleich. Ein passender Schlusspunkt unter einen Saisonauftakt, bei dem beide Mannschaften bis zum Ende alles auf der Platte ließen.
Es spielten:
Frane Bogdanovic (8), Hannes Röpcke (7), Nick Sobau (6/6), Johannes Barz (3), Christian Franz (3), Yannic Rauch (1), Mirco Schmitt (1), Christoph Bregler, Felix Rössler, Finn Röpcke, Tim Rabold, Till Steinmetz, Benedikt Baudenbacher, Christoph Eichel, Konstantin Schwarz, Gabriel Svalina.
Vorschau:
Weiter geht es am 3. Oktober um 18 Uhr auswärts bei der SG Sulzfeld/Bretten. Nach dem Punktgewinn zum Auftakt will die HSG dort die nächsten Zähler einfahren.
Bericht: Hannes Röpcke
